Warum manche Menschen beim Cannabiskonsum Paranoia erleben

Nicht jeder erlebt Cannabis als entspannend – manche fühlen sich misstrauisch, beobachtet oder ängstlich. Warum ist das so? Und was hilft dagegen? Hier ordnen wir es ein.

Hinweis: Dieser Beitrag dient der Information und ersetzt keine medizinische oder psychologische Beratung.

Was ist mit „Paranoia“ gemeint?

Gemeint ist ein Zustand aus Angst, Misstrauen und dem Gefühl, beobachtet oder bedroht zu werden. Bei Cannabis tritt er meist vorübergehend während des Rauschs auf und klingt mit der Wirkung wieder ab.

Woher kommt sie?

Der wichtigste Faktor ist THC: In hoher Dosis kann es in bestimmten Hirnregionen Angst und Alarmbereitschaft verstärken. Daneben spielen die berühmten Faktoren Set und Setting eine große Rolle – also die eigene Stimmung und Erwartung sowie die Umgebung. Wer ohnehin angespannt ist oder sich unwohl fühlt, erlebt eher unangenehme Effekte. Auch eine individuelle Veranlagung beeinflusst, wie empfindlich jemand reagiert.

Was hilft?

  • an einen ruhigen, vertrauten Ort gehen
  • bewusst und langsam atmen
  • sich klarmachen: Das Gefühl ist vorübergehend
  • niedriger dosieren und eher CBD-reichere Sorten wählen, da CBD einige THC-Effekte abmildern kann

Häufige Fragen

Warum werde ich vom Kiffen paranoid?

Vor allem hohe THC-Dosen können Angst und misstrauische Gedanken auslösen. Auch die Umgebung, die eigene Stimmung und eine Veranlagung spielen eine Rolle.

Was hilft gegen Paranoia beim Kiffen?

Ruhe, eine vertraute Umgebung, tiefes Atmen und Abwarten. CBD-reiche Sorten lösen seltener Angst aus als sehr THC-starke.

Ist das gefährlich?

Die Paranoia klingt mit der Wirkung wieder ab. Wer aber wiederholt starke Angst erlebt, sollte den Konsum überdenken und im Zweifel Rat suchen.

Passend dazu: Zu high – was tun? Mehr im Lexikon.

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