Cannabis-Rezepte: Edibles einfach selber machen
Edibles sind die geduldigste Art, Cannabis zu konsumieren – und die am häufigsten unterschätzte. Sie wirken später, länger und stärker als gerauchtes Cannabis. Deshalb steht auf jedem dieser 30 Rezepte, wie viel Wirkstoff am Ende tatsächlich in einer Portion landet.
DessertAmerican Cannabis Erdnussbutter-Cups
DessertCannabis Bananenbrot
DessertCannabis Basilikum Pesto
HauptgerichtCannabis Chili-Crunch-Öl
DessertCannabis Engelsaugen (Husarenkrapfen)
SnackCannabis Erdnussbutter-Frischkäse-Torte
DessertCannabis Erdnussbutter-Kekse
DessertCannabis Haferflockenplätzchen
SnackCannabis Honig
DessertCannabis infused Gummibärchen einfach selbst machen
HauptgerichtCannabis infused Hummus schnell und einfach selbst machen
SnackCannabis Karamell-Bonbons
SnackCannabis Karotten-Muffins
DessertCannabis Käsestangen (mit Blätterteig)
DessertCannabis Olivenöl
DessertCannabis Schokoladen-Trüffel oder Schokoladen-Pralinen
DessertCannabis Tinktur ganz einfach herstellen
SnackCannabis Vanille- oder Schoko-Muffins
DessertCannabis Zimtsterne mit Glasur
DessertCannabis-Milch: Ein einfacher Leitfaden
FrühstückCannabisbutter ganz einfach herstellen
SnackCannabisbutter-Brownies
DessertDecarboxylierung von Cannabis
DessertEinfache Cannabis Vanillekipferl
HauptgerichtEinfache und schnelle infused Smoky BBQ Sauce
SnackHash-Schokolade Grundrezept
DessertKnusprige Cannabis Müsliriegel mit Nüssen, Cranberries & Honig
HauptgerichtKnuspriges Cannabis Focaccia
HauptgerichtSelbstgemachtes Cannabis-Eis – die besondere Sommer-Erfrischung
SnackSpace Cookies Grundrezept
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Womit anfängst du?
Fast jedes Rezept auf dieser Seite baut auf einer von drei Grundlagen auf. Welche du brauchst, entscheidet sich danach, was du kochen willst – nicht danach, wie erfahren du bist.
- Cannabisbutter – die Basis für alles Gebackene: Kekse, Brownies, Muffins, Plätzchen. Wenn du nur ein Grundrezept lernst, dann dieses.
- Cannabis-Tinktur – für alles ohne Fett: Gummibärchen, Bonbons, Getränke, Saucen. Außerdem die am feinsten dosierbare Form überhaupt, weil sie sich tropfenweise abmessen lässt.
- Cannabis-Olivenöl – für Herzhaftes und für vegane Rezepte: Pesto, Hummus, Dressings, Focaccia.
Vor allen dreien steht derselbe Pflichtschritt: die Decarboxylierung. Ohne sie enthält das Cannabis nur die Säureform THCA – und das fertige Gebäck wirkt praktisch nicht. Das ist der mit Abstand häufigste Grund für enttäuschte Ergebnisse.
Wie stark wird eine Portion?
Die ehrliche Antwort lautet: Ohne Laboranalyse weißt du es nicht genau. Abschätzen lässt es sich aber gut. Aus der Menge Cannabis, dem THC-Gehalt und der Zahl der Portionen ergibt sich ein Bereich, der für die Praxis reicht.
Dosierungsrechner
Wie stark wird eine Portion? Trage deine Werte ein – die Rechnung passt sich sofort an.
Annahmen anpassen
Der Faktor 0,88 für die Umrechnung von THCA zu THC ist fest hinterlegt – er ergibt sich aus dem Massenverlust beim Abspalten der Carboxylgruppe.
Alle Werte sind Schätzungen. Ohne Laboranalyse lässt sich der tatsächliche THC-Gehalt nicht bestimmen. Als Einstiegsdosis gelten 2,5 bis 5 mg THC. Beginne mit einer kleinen Menge und warte mindestens zwei Stunden ab.
Als Einstiegsdosis gelten 2,5 bis 5 mg THC. Zum Vergleich: Ein Brownie nach unserem Brownie-Rezept liegt bei durchschnittlich starker Butter rechnerisch bei rund 77 mg – also beim Fünfzehn- bis Dreißigfachen. Nicht, weil das Rezept falsch wäre, sondern weil 250 g Butter auf 13 Stücke einfach viel sind. Wer kleiner schneidet oder die Hälfte der Cannabisbutter durch normale ersetzt, löst das in einem Schritt.
Rezepte nach Aufwand
Ohne Backofen
Gummibärchen, Schokoladen-Trüffel, Peanut Butter Cups, Erdnussbutter-Frischkäse-Torte, Cannabis-Eis und Hash-Schokolade. Alle brauchen Kühlzeit statt Backzeit – praktisch im Sommer und dann, wenn der Ofen den Geruch verbreiten würde.
In unter 30 Minuten
Cannabis-Milch, Basilikum-Pesto, Hummus und Smoky BBQ-Sauce. Vorausgesetzt, Butter, Öl oder Tinktur stehen schon bereit – die Grundlage selbst braucht immer länger.
Für den ersten Versuch
Haferflockenplätzchen und Space Cookies. Beide ergeben viele kleine Portionen statt weniger großer, und genau darauf kommt es beim Einstieg an: Ein zu starker Keks lässt sich halbieren, ein zu starker Kuchen nicht.
Herzhaft statt süß
Focaccia, Käsestangen, Chili-Crunch-Öl, Pesto und Hummus. Die übersehene Hälfte der Edible-Küche – und geschmacklich oft die unauffälligere, weil Knoblauch, Chili und Parmesan den krautigen Ton besser tragen als Vanille.
Fünf Fehler, die fast alle machen
- Decarboxylierung vergessen. Das Ergebnis schmeckt nach Cannabis und wirkt nicht. Kein Rezept gleicht diesen Schritt später aus.
- Zu heiß gearbeitet. Oberhalb von etwa 160 °C zerfällt THC. Butter darf simmern, nicht kochen; Cannabis-Öl gehört über das fertige Gericht, nicht in die heiße Pfanne.
- Teig ungleichmäßig vermengt. Verteilt sich die Butter nicht gleichmäßig, enthält ein Keks das Dreifache des anderen – und die ganze Dosisrechnung ist hinfällig.
- Nach einer Stunde nachgelegt. Edibles brauchen 30 bis 120 Minuten bis zum Wirkeintritt und erreichen ihren Stärkepunkt erst nach zwei bis vier Stunden. Wer früher nachlegt, merkt beides gleichzeitig.
- Unbeschriftet gelagert. Edibles sehen aus wie normales Gebäck. Beschriftete Dose mit Datum und geschätzter Stärke, außer Reichweite von Kindern – das ist der wichtigste Punkt auf dieser ganzen Seite.
Häufige Fragen
Warum wirken Edibles anders als ein Joint?
Gegessenes THC wird in der Leber zu 11-Hydroxy-THC umgebaut, das stärker und länger wirkt als THC selbst. Deshalb sind Edibles bei gleicher Menge intensiver – und deshalb ist die Dosis so viel wichtiger als beim Rauchen.
Wie lange hält sich das alles?
Sehr unterschiedlich: Cannabis-Milch zwei bis drei Tage, Gebäck ein bis zwei Wochen, Butter zwei bis drei Wochen im Kühlschrank oder ein halbes Jahr im Gefrierfach, Schokolade mehrere Monate, Tinktur ein bis zwei Jahre. Jedes Rezept nennt seine eigene Angabe.
Kann ich Blätter und Trim aus der Ernte verwenden?
Ja. Blattmaterial liegt je nach Sorte bei 1 bis 4 Prozent THC statt 15 bis 20 – rechne mit der drei- bis vierfachen Menge. Fette wie Öl und Butter kommen damit gut zurecht, das Ergebnis wird nur grüner und krautiger.
Was tun, wenn jemand zu viel gegessen hat?
Hinsetzen oder hinlegen, etwas trinken, jemanden dabeihaben und abwarten. Die Wirkung geht vorüber, auch wenn sie sich sehr lang anfühlt. Nicht Auto fahren. Bei starkem Herzrasen, anhaltendem Erbrechen oder großer Angst ärztliche Hilfe holen.