Cannabis Haferflockenplätzchen

Rezept-Überblick

30 MinVorbereitung
15 MinKochzeit
20 MinRuhezeit
30Portionen
85 kcalKalorien
EinfachSchwierigkeit
Dessert
Vegetarisch

Diese Kekse sind einfach mit diesem Rezept herzustellen.

Zutaten

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  • 75 g Cannabis-Butter
  • 125 g Kernige Haferflocken
  • 50 g Weizenmehl
  • 75 g Brauner Zucker
  • 1 Stück(e) Ei
  • 1 TL Flüssiger Bourbon-Vanille-Extrakt
  • 1 TL Backpulver
  • 5 Tropfen Bittermandelaroma
  • 75 g gemahlene Mandeln

Zubereitung

Teigzutaten vorbereiten

  • In einer Antihaft-Pfanne Cannabis-Butter erhitzen.
  • Haferflocken und einen Esslöffel Zucker hinzufügen und unter ständigem Rühren anbräunen.
  • Die entstandene Mischung auf einen Teller geben und abkühlen lassen.

Teig vorbereiten (am besten über Nacht im Kühlschrank lassen)

  • Ei in einer Rührschüssel mit einem Mixer auf höchster Stufe eine Minute lang schaumig schlagen.
  • Restlichen braunen Zucker, Vanille-Extrakt und Bittermandelaroma unter ständigem Rühren hinzufügen und für weitere zwei Minuten schlagen.
  • Mehl gemischt mit Backpulver kurz auf niedrigster Stufe unterheben.
  • Zum Schluss die abgekühlten Haferflocken auf niedrigster Stufe unterheben.
  • Den Teig zu einer Rolle formen, in Frischhaltefolie wickeln und ruhen lassen (ein paar Stunden / über Nacht im Kühlschrank). Das ist der Schlüssel zu  aromatisierten Plätzchen.

Backblech und Ofen vorbereiten

  • Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  • Den Ofen auf 180 °C bei Ober- und Unterhitze oder 160 °C bei Heißluft vorheizen.

Plätzchen formen und Backen

  • Von der gekühlten Rolle die Anzahl der Plätzchen schneiden und mit Abstand zueinander auf das vorbereitete Backblech legen.
  • Die Plätzchen in der Mitte des Ofens etwa 12 – 15 Minuten backen.

Abkühlen lassen

  • Die fertigen Haferflockenplätzchen zusammen mit dem Backpapier auf einen Kuchenrost ziehen und abkühlen lassen.
  • Anschließend direkt verzehren oder luftdicht in eine Plätzchendose packen. So halten sie sich etwa 2-3 Wochen.

Wie stark wird ein Plätzchen?

Das Rezept nutzt 75 g Cannabisbutter und ergibt rund 30 Plätzchen. Damit steckt in jedem Keks etwa 2,5 g Butter. Bei einer durchschnittlich starken Cannabisbutter mit 4 mg THC pro Gramm sind das:

2,5 g × 4 mg/g = rund 10 mg THC pro Plätzchen

Stärke deiner Butterpro PlätzchenEinschätzung
2 mg THC/gca. 5 mgim üblichen Einstiegsbereich
4 mg THC/gca. 10 mgdeutlich spürbar
6 mg THC/gca. 15 mgstark

Die Haferflockenplätzchen sind damit das am feinsten dosierbare Backrezept in dieser Sammlung – 30 kleine Portionen aus einem Ansatz statt 13 großer Stücke wie bei den Brownies. Wer die Dosis weiter senken will, formt die Rolle dünner und schneidet 45 statt 30 Scheiben; das drückt die Menge auf etwa 6,5 mg.

Der kritische Schritt: das Anbräunen

Dieses Rezept hat eine Besonderheit, die es von anderen Keksrezepten unterscheidet: Die Cannabisbutter wird nicht nur geschmolzen, sondern in der Pfanne zusammen mit den Haferflocken angebräunt. Genau hier geht die meiste Wirkung verloren, wenn man nicht aufpasst.

In einer Pfanne auf voller Stufe erreicht Butter innerhalb von zwei Minuten über 180 °C – deutlich mehr als die rund 160 °C, ab denen THC spürbar zu zerfallen beginnt. Der Röstaroma-Effekt, der dieses Rezept ausmacht, entsteht aber schon bei mittlerer Hitze.

Praktisch heißt das: mittlere Stufe, nicht höher. Ständig rühren. Sobald die Haferflocken duften und leicht goldgelb sind, ist der Schritt fertig – nicht warten, bis sie braun werden. Die Butter darf schaumig werden, aber nicht dunkel und nüssig riechen; das ist bereits der Punkt, an dem sie deutlich über 150 °C liegt.

Wer ganz sichergehen will, bräunt die Haferflocken trocken in der Pfanne an und rührt die geschmolzene Cannabisbutter erst danach unter. Das Ergebnis schmeckt fast identisch und schont den Wirkstoff.

Warum der Teig über Nacht in den Kühlschrank gehört

Das Rezept nennt die Ruhezeit „den Schlüssel zu aromatisierten Plätzchen“ – und das ist kein Marketing. In den Stunden im Kühlschrank passiert dreierlei: Die Haferflocken ziehen Feuchtigkeit, wodurch die Plätzchen zusammenhängen statt zu bröseln. Die Aromen von Vanille und Bittermandel verteilen sich. Und der feste Teig lässt sich in gleichmäßige Scheiben schneiden – was bei einem Edible direkt bedeutet, dass jedes Plätzchen gleich stark wird.

Zwei Stunden sind das Minimum, über Nacht ist besser. Der Teig hält in Frischhaltefolie bis zu drei Tage im Kühlschrank und lässt sich auch roh einfrieren.

Die häufigsten Fehler

  1. Zu heiß angebräunt. Der wichtigste Punkt bei diesem Rezept. Mittlere Hitze, ständig rühren, früh aufhören.
  2. Ruhezeit übersprungen. Der Teig ist dann zu weich zum Schneiden, die Plätzchen laufen breit und werden unterschiedlich dick – und damit unterschiedlich stark.
  3. Zu lange gebacken. 15 Minuten bei 180 °C reichen. Die Plätzchen sind beim Herausnehmen noch weich und werden erst beim Auskühlen fest.
  4. Zu viel Bittermandelaroma. Fünf Tropfen klingen nach wenig, sind aber die richtige Menge. Bittermandel dominiert schnell alles andere.
  5. Mit normalen Haferkeksen verwechselt. Diese Plätzchen sehen aus wie ganz gewöhnliches Gebäck. Beschriftete Dose, hoher Schrank.

Haltbarkeit und Lagerung

In einer luftdichten Dose bleiben die Plätzchen etwa eine Woche knusprig, im Kühlschrank zwei bis drei Wochen. Ein Stück Apfel in der Dose hält sie weich, wenn dir das lieber ist – dann allerdings nur wenige Tage.

Praktischer als fertige Plätzchen einzufrieren ist es, die rohe Teigrolle einzufrieren. Sie lässt sich gefroren in Scheiben schneiden und direkt backen; so hast du über Monate hinweg frische Plätzchen in genau der Menge, die du brauchst.

Varianten

Mit Schokolade: 75 g gehackte Zartbitterschokolade zum Schluss unterheben. Überdeckt den Cannabis-Ton am zuverlässigsten.

Mit Cranberries oder Rosinen: 50 g getrocknete Früchte machen die Plätzchen saftiger und geben ihnen ein erkennbar anderes Aussehen als normales Gebäck.

Halbe Dosis: 35 g Cannabisbutter und 40 g normale Butter. Konsistenz und Backverhalten bleiben identisch, die Stärke halbiert sich auf etwa 5 mg pro Plätzchen – für Einsteiger die passende Variante.

Häufige Fragen

Worin unterscheiden sich diese Plätzchen von Space Cookies?

Im Ergebnis vor allem in Konsistenz und Dosierbarkeit. Space Cookies sind größer, weicher und liegen bei rund 12 mg pro Stück; die Haferflockenplätzchen sind kleiner, knuspriger und mit etwa 10 mg bei 30 statt 25 Stück feiner portionierbar. Wer zum ersten Mal backt, fährt mit den Haferflockenplätzchen etwas kontrollierter.

Kann ich Instant-Haferflocken nehmen?

Besser nicht. Kernige Haferflocken geben dem Keks Struktur und Biss; Instant-Flocken zerfallen beim Anbräunen und ergeben einen päppigen Teig.

Wie lange dauert es, bis die Wirkung einsetzt?

30 bis 120 Minuten, Stärkepunkt nach zwei bis vier Stunden, Gesamtdauer vier bis acht Stunden. Bei kleinen Keksen ist die Versuchung besonders groß, nach einer Stunde den nächsten zu nehmen – warte mindestens zwei.

Was tun, wenn ich zu viel gegessen habe?

Hinsetzen oder hinlegen, etwas trinken, jemanden dabeihaben und abwarten. Nicht Auto fahren. Bei starkem Herzrasen, anhaltendem Erbrechen oder großer Angst ärztliche Hilfe holen.

Hinweis: Alle Dosierungsangaben sind Schätzwerte auf Basis üblicher Wirkstoffgehalte. Ohne Laboranalyse lässt sich der tatsächliche THC-Gehalt nicht bestimmen. Bewahre Edibles immer außer Reichweite von Kindern auf.

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