Cannabisbutter-Brownies

Rezept-Überblick

30 MinVorbereitung
20 MinKochzeit
10 MinRuhezeit
13Portionen
370 kcalKalorien
MittelSchwierigkeit
Snack
Vegetarisch

Diese Brownies sind sehr einfach selbst herzustellen.

Zutaten

Portionen umrechnen:Zutaten werden automatisch umgerechnet
  • 600 g (Zartbitter)-Schokolade
  • 250 g Cannabisbutter
  • 300 g Zucker
  • 300 g Mehl
  • 6 Eier
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 0.5 Päckchen Backpulver
  • 0.5 TL Salz

Zubereitung

Utensilien

Ihr benötigt neben den Zutaten die folgenden Utensilien:

  • Handmixer
  • Schüssel
  • Backblech
  • Backpapier
  • Topf

Butter und Schokolade schmelzen

Wir beginnen damit die Cannabis-Butter und 3/4 der Schokolade in einem Topf unter ständigem Rühren zu schmelzen. Eine Anleitung zur Herstellung von Cannabisbutter findet ihr hier.

Übrige Schokolade kleinhacken

Während das Butter-Schokoladen-Gemisch abkühlt können wir damit beginnen, die übrigen 1/4 Schokolade zu zerkleinern, damit wir diese später den Brownies hinzufügen können. 

Zucker, Vanillezucker und Eier verrühren

Zucker, Vanillezucker und Eier verrühren wir zu einer gleichmäßigen Masse. An dieser Stelle können wir unseren Backofen schon auf 180° C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Butter-Schokoladenmasse dem Teig zufügen

Die abgekühlte Butter-Schokoladenmasse dem Teig zufügen. Wir achten hierbei darauf, dass wir die Masse langsam schütten und dass alles gut miteinander vermengt ist.

Mehl, Salz und Backpulver mischen und Portionsweise zugeben

Wir mischen Mehl, Salz und Backpulver und geben die Mischung portionsweise in den Teig. Ab jetzt sollten wir jedoch darauf achten, nicht mehr zu viel zu rühren, da die Brownies sonst an Fluffigkeit verlieren und mitunter zäh werden. Gebt den Zutaten aber dennoch genug Zeit sich zu vermengen.

Auf Backpapier geben

Wir legen den Brownie-Teig zum Backen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Nun können wir unseren Brownies die extra Portion Schokolade verpassen, indem wir den Teig jetzt mit unseren Schokoladenstückchen anreichern.

Ab in den Backofen

Nun kommt der Brownie-Teig bei den vorab eingestellt 180° C auf mittlerer Schiene für 20-25 Minuten in den Backofen

Auskühlen lassen

Gebt euren Brownies nach der Backzeit noch etwa 10 Minuten Ruhezeit zum erkalten.

Fertig!

Fertig sind die Brownies. Teilt nach dem Erkalten noch den Teig in handliche Stückchen auf und könnt diese dann verzehren! Teilt das Rezept gerne mit interessierten Menschen über unsere Teilen-Funktion.

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Achtung: Dieses Rezept ergibt sehr starke Brownies

Das Rezept arbeitet mit 250 g Cannabisbutter und ergibt 13 Portionen. Pro Stück sind das rund 19 g Butter – mehr als bei jedem anderen Edible-Rezept auf dieser Seite. Bei einer durchschnittlich starken Cannabisbutter mit 4 mg THC pro Gramm landest du damit bei:

19 g × 4 mg/g = etwa 77 mg THC pro Brownie

Zum Vergleich: Als Einstiegsdosis gelten 2,5 bis 5 mg. Ein einzelner Brownie aus diesem Rezept entspricht also grob 15 bis 30 Einstiegsdosen. Das ist keine Menge, die man isst, um zu schauen, was passiert.

Stärke deiner Butterpro Brownie (13 Stück)sinnvolle Portion
2 mg THC/gca. 38 mgAchtel bis Viertel
4 mg THC/gca. 77 mgSechzehntel bis Achtel
6 mg THC/gca. 115 mgnur in sehr kleinen Stücken

Es gibt drei sinnvolle Wege damit umzugehen. Erstens: das Blech in deutlich mehr Stücke schneiden – aus 13 Portionen 40 zu machen, bringt die Dosis auf etwa 25 mg. Zweitens: die Hälfte der Cannabisbutter durch normale Butter ersetzen, also 125 g und 125 g. Drittens beides zusammen, wenn Einsteiger mitessen. Am Rezept selbst ändert keine dieser Varianten etwas – Konsistenz und Backzeit bleiben gleich.

180 °C – ist das nicht zu heiß für THC?

Eine berechtigte Frage, denn THC beginnt oberhalb von etwa 160 °C zu zerfallen. Entscheidend ist aber nicht die Ofentemperatur, sondern die Temperatur im Teig. Solange Feuchtigkeit im Brownie ist, bleibt sein Inneres nahe 100 °C – deshalb überstehen die Cannabinoide 20 Minuten bei 180 °C weitgehend unbeschadet.

Kritisch sind Rand und Oberfläche. Wer auf Nummer sicher gehen will, backt bei 170 °C und gibt fünf Minuten dazu. Was du auf keinen Fall tun solltest: durchbacken, bis der Teig trocken ist. Ein Brownie, der in der Mitte noch leicht feucht ist, hat nicht nur die bessere Konsistenz, sondern auch mehr Wirkstoff behalten.

Die häufigsten Fehler

  1. Nach dem Mehl zu lange gerührt. Das Rezept warnt zu Recht davor. Sobald Mehl im Teig ist, bildet sich Gluten – und aus dem saftigen Brownie wird Kuchen. Nur so lange rühren, bis kein Mehl mehr zu sehen ist.
  2. Heiße Butter-Schokoladenmasse in die Eier gegossen. Wenn die Masse nicht abgekühlt ist, stockt das Ei. Das kostet nicht nur Konsistenz, es verteilt die Butter auch ungleichmäßig – und damit die Dosis.
  3. Zu lange gebacken. Brownies wirken beim Herausnehmen immer noch zu weich. Sie ziehen auf dem Blech nach. Wer wartet, bis der Stich fest ist, bekommt einen trockenen Schokokuchen.
  4. Ungleichmäßig geschnitten. Bei dieser Dosis ist das kein Schönheitsfehler. Ein doppelt so großes Eckstück bedeutet die doppelte Menge THC. Erst auskühlen lassen, dann mit dem Lineal schneiden.
  5. Ohne Hinweis serviert. Brownies sehen aus wie Brownies. Wer sie anderen anbietet, muss sagen, was drin ist und wie stark – alles andere ist nicht nur unfair, sondern kann strafbar sein.

Haltbarkeit und Lagerung

Luftdicht bei Raumtemperatur bleiben die Brownies drei bis vier Tage saftig, im Kühlschrank etwa eine Woche – dort werden sie allerdings fest und sollten vor dem Essen kurz Zimmertemperatur annehmen. Einfrieren funktioniert sehr gut: einzeln in Folie gewickelt bis zu drei Monate.

Gerade bei dieser Stärke lohnt es sich, gleich nach dem Schneiden portionsweise einzufrieren. Ein einzelnes eingewickeltes Stück aus dem Gefrierfach zu holen ist die zuverlässigste Art, nicht aus Versehen zwei zu essen.

Varianten

Mit Nüssen: 100 g grob gehackte Walnüsse oder Pekannüsse zum Schluss unterheben. Sie geben Biss und machen die Stücke optisch unterscheidbar von normalen Brownies – ein Nebeneffekt, der praktischer ist, als er klingt.

Mit Meersalz: Eine Prise grobes Salz auf die Oberfläche vor dem Backen. Salz dämpft die leicht krautige Note der Cannabisbutter spürbar.

Mildere Version: 125 g Cannabisbutter plus 125 g normale Butter. Halbe Dosis, identisches Ergebnis in Geschmack und Konsistenz. Für die meisten Anlässe die bessere Wahl.

Häufige Fragen

Warum 600 g Schokolade auf 300 g Mehl?

Das hohe Schokoladenverhältnis ist der Grund für die dichte, fast fudge-artige Konsistenz – und es hat einen praktischen Nebeneffekt: Kakao überdeckt den Eigengeschmack der Cannabisbutter besser als jede andere Zutat. Deshalb sind Brownies das Edible-Rezept, bei dem man am wenigsten schmeckt, was drin ist.

Kann ich Kakaopulver statt Schokolade nehmen?

Nur eingeschränkt. Die geschmolzene Schokolade liefert Fett und Zucker, die das Rezept braucht. Wer auf Kakaopulver umsteigt, muss beides ausgleichen – einfacher ist es, bei der Schokolade zu bleiben und höchstens den Kakaoanteil über dunklere Sorten zu erhöhen.

Wie lange dauert es, bis die Wirkung einsetzt?

30 bis 120 Minuten, mit dem Stärkepunkt nach zwei bis vier Stunden und einer Gesamtdauer von vier bis acht Stunden. Wegen des hohen Fettanteils können Brownies etwas schneller anfluten als trockene Kekse. Trotzdem gilt: mindestens zwei Stunden warten, bevor du über mehr nachdenkst.

Was tun, wenn ich zu viel erwischt habe?

Hinsetzen oder hinlegen, etwas trinken, jemanden dabeihaben. Die Wirkung geht vorüber, auch wenn sie sich sehr lang anfühlt. Nicht Auto fahren. Bei starkem Herzrasen, anhaltendem Erbrechen oder großer Angst ärztliche Hilfe holen – das ist keine übertriebene Vorsicht, sondern bei Dosen in diesem Bereich der vernünftige Weg.

Hinweis: Alle Dosierungsangaben sind Schätzwerte auf Basis üblicher Wirkstoffgehalte. Ohne Laboranalyse lässt sich der tatsächliche THC-Gehalt nicht bestimmen. Beginne mit einer kleinen Menge und warte die volle Wirkung ab.

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