Die Welt der Cannabis-Sortennamen: von Gorilla Glue bis Amnesia Haze

Gorilla Glue, Amnesia Haze, Northern Lights – Cannabis-Sorten tragen oft fantasievolle Namen. Doch woher kommen sie, und verraten sie etwas über die Sorte? Ein unterhaltsamer Streifzug.

Wer vergibt die Namen?

Sortennamen stammen von den Züchtern, die eine neue Kreuzung entwickeln. Eine offizielle Norm gibt es nicht – entsprechend kreativ fallen die Namen aus. Sie beziehen sich häufig auf das Aroma, die vermutete Wirkung, die Herkunft oder einfach eine gute Geschichte.

Was Namen andeuten können

  • Aroma:Blueberry“ oder „Lemon Haze“ verweisen auf den Geschmack – geprägt von den Terpenen.
  • Wirkung: „Amnesia“ spielt augenzwinkernd auf einen starken Effekt an.
  • Herkunft/Genetik:Kush“-Namen deuten auf die Hindukusch-Region, „Haze“ auf eine sativalastige Linie.
  • Optik: „Gorilla Glue“ spielt auf die extrem klebrigen, harzigen Blüten an.

Vorsicht: Namen sind nicht geschützt

Weil Sortennamen nicht rechtlich geschützt sind, kann dieselbe Bezeichnung je nach Anbieter unterschiedliche Genetik meinen. Verlässlicher als der Name ist der Blick auf die harten Fakten wie THC– und CBD-Gehalt. In unserer Sortendatenbank kannst du gezielt danach filtern.

Häufige Fragen

Warum haben Cannabis-Sorten so ausgefallene Namen?

Die Namen stammen von Züchtern und beziehen sich oft auf Aroma, Wirkung, Herkunft oder einfach eine gute Geschichte. Eine feste Norm gibt es nicht.

Sagt der Name etwas über die Wirkung aus?

Manchmal. Namen wie „Amnesia“ oder „Northern Lights“ spielen auf Effekte oder Herkunft an – verlässlich ist aber nur ein Blick auf THC- und CBD-Gehalt.

Sind gleiche Sortennamen immer identisch?

Nein. Weil Namen nicht geschützt sind, kann dieselbe Bezeichnung je nach Züchter unterschiedliche Genetik meinen.

Stöbere in der Sortendatenbank oder im Lexikon.

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