Cannabis Indica
„In die Couch mit dir, mein Freund!“, könnte man meinen, flüstert einem das Indica ins Ohr. Wenn du etwas suchst, das entspannend wirkt und dir hilft, dich für ein paar Stunden zu erholen, dann könnte eine Indica-Sorte passend sein.
Herkunft und Geschichte von Cannabis Indica
Ursprünglich wurde die Indica-Pflanze im indischen Raum entdeckt. Es gibt jedoch auch viele bekannte Indica-Sorten aus anderen Regionen, wie z.B. Northern Lights aus dem afghanischen Raum oder roter Libanese aus dem Libanon. Beim roten Libanesen handelt es sich um Haschisch, das mehr durch seine Herkunftsregion als durch eine bestimmte Pflanze definiert wird.
Wirkung von Cannabis Indica
Indica-Sorten sind dafür bekannt, ein starkes körperliches High auszulösen. Dieses kann entspannend wirken und den Alltagsstress etwas in den Hintergrund rücken. Außerdem wird ihnen nachgesagt, dass sie schlaffördernd wirken und bei Angstzuständen helfen können. Indica-Sorten können auch bei Verspannungen hilfreich sein und möglicherweise Migräne lindern.
Indica-Pflanzen haben im Regelfall sehr enge und feste Knospen, da sie eher klein wachsen und kompakte Blütenstämme produzieren. Sie zeichnen sich durch eher kurze und breitere Blätter aus. Grundsätzlich kann man sagen, dass bei jeder Kush-Sorte zumindest ein Indica-dominanter Anteil vorhanden ist, was ein entspanntes High mit starker physischer Wirkung verspricht.
Cannabis Sativa
“Aktiver durch Sativa”. Dieser Slogan ist einfach, einprägsam und dazu entspricht er auch noch so ziemlich der Wahrheit. Jeder der schon einmal ein gutes Sativa konsumiert hat, wird da zustimmen.
Wirkung
Sativa Sorten sind außergewöhnlich kopflastige Sorten, welche ursprünglich aus Ländern stammen, in denen ein eher tropisches Klima herrscht. Länder wie zum Beispiel Kolumbien, Mexiko oder das Ursprungsland des Reggaes – Jamaika. Diese sonnigen Regionen und die Anpassung der Pflanze an Ihr Umfeld sorgten dafür, dass die Pflanzen der Cannabis Sativa heutzutage bis zu 5m hochwachsen, wobei anders als beim Indica die Blütenknospen eher luftig und locker sind. Typisch für eine Sativa Pflanze sind zudem ihre langen, dünnen Blätter.
Cannabis Sativa beschert dem Konsumenten einen starkes High welches auf Kopf und Geist äußerst anregenden und motivierend wirkt. Auch bei Künstlern gern gesehen, denn meist ist ein Cannabis Sativa Rausch begleitet durch kreative Schübe und verbesserte Konzentration.
Wenn der Tag auch mal bis in die Nacht dauern darf, dann seid ihr mit einer Sativa lastigen Sorte auf jeden Fall auf der richtigen Seite. Es fördert die Kommunikation und wirkt euphorisierend, sowie stimulierend auf visuelle und akustische Einflüsse. Kurzum lässt es eure Lieblingsplatte in ganz neue Sphären abheben und auch ein sommerlicher Waldspaziergang ist unfassbar bunt und erfüllend. Auch Konzerte eignen sich wunderbar für einen Sativa Rausch, da sich hier hervorragender Klang und
visuelle Reize die Hand geben. Bei Ängsten sind Sativa Sorten nur mit Vorsicht zu genießen. Wobei hier wohl eher die Dosis das Gift macht. Sativa Sorten sind häufig Haze Sorten, welche unglaublich coole Namen tragen wie z.B.: Jack The Ripper, Hawaii Maui Waui oder Moby Dick.

Cannabis Sativa
“Aktiver durch Sativa”. Dieser Slogan ist einfach, einprägsam und entspricht weitgehend der Wahrheit. Viele, die schon einmal ein potentes Sativa konsumiert haben, würden dem zustimmen.
Herkunft und Geschichte von Cannabis Sativa
Ursprünglich stammt die Sativa-Genetik aus Ländern mit tropischem Klima, wie Kolumbien, Mexiko oder Jamaika. Diese sonnigen Regionen und die Anpassung der Pflanze an ihr Umfeld führen dazu, dass Cannabis Sativa heute bis zu 5 Meter hoch wachsen kann. Im Gegensatz zu Indica wachsen die Blütenknospen eher luftig und locker. Typisch für sativa-dominante Pflanzen sind ihre langen, dünnen Blätter.
Wirkung von Cannabis Sativa
Cannabis Sativa erzeugt ein starkes High, das meist auf Kopf und Geist anregend und motivierend wirkt. Künstler schätzen das Sativa-High oft, da es kreative Schübe und verbesserte Konzentration fördern kann.
Sativa-lastige Sorten eignen sich besser für Tage, die auch mal bis in die Nacht dauern dürfen. Sie fördern die Kommunikation und wirken euphorisierend sowie stimulierend auf visuelle und akustische Einflüsse. Eine Sativa-Sorte kann das Hörerlebnis eurer Lieblingsplatte intensivieren und einen sommerlichen Waldspaziergang besonders farbenfroh und erfüllend machen.
Auch Konzerte eignen sich gut, da hier akustische und visuelle Reize kombiniert werden. Bei Ängsten sollten Sativa-dominante Sorten jedoch mit Vorsicht genossen werden, wobei auch hier die Dosis entscheidend ist.

Cheat-Sheet
Damit ihr einen direkten Vergleich zwischen den beiden Haupt-Genetiken habt, hier ein Cheat-Sheet. Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass es kaum reine Indica- oder Sativa-Sorten gibt, da die meisten am Markt befindlichen Sorten hybride Varianten aus beiden Genetiken sind. Dennoch können diese Hauptmerkmale helfen, die dominante Genetik einer Sorte zu erkennen.

Genetik nicht so entscheidend für die Wirkung
Diese Informationen dienen lediglich der Einschätzung der dominanten Genetik und den damit oft verbundenen Eigenschaften. Es ist jedoch wichtig zu erwähnen, dass die interessanteren Informationen hinsichtlich der Effekte und Wirkungen einer Sorte maßgeblich von ihren Cannabinoiden und Terpenen sowie dem Zusammenspiel dieser Faktoren (Entourage-Effekt) beeinflusst werden.
