In diesem Artikel wollen wir einmal generell betrachten, wie es um den Outdoor-Grow in Deutschland steht. Lohnt es sich? Wenn ja, wann? Und gibt es besonderes zu beachten? Hier wirst du Antworten auf diese Fragestellungen finden.
Deutschland bietet eine bunte Mischung aus klimatischen Bedingungen – von milden bis hin zu anspruchsvolleren Wetterverhältnissen. Egal ob Du im windigen und feuchten Norden oder im sonnigen Süden lebst, eine erfolgreiche Outdoor-Cannabisernte ist auch in Deutschland möglich. Doch das Wetter ist nur ein Faktor, den Du berücksichtigen musst.
Wie kann ein Outdoor-Grow in Deutschland aussehen?
In Deutschland gibt es verschiedene klimatische Zonen, doch wir konzentrieren uns hier auf die Küstenregion, den Nordosten, den Westen und den Süden des Landes. Jede dieser Regionen bringt ihre eigenen Herausforderungen mit sich – sei es das Wetter, die Sonnenstunden oder Schädlinge.
März – April
Aussaat & Stecklingsphase
Der Frühling naht, und es ist Zeit, sich auf die Anbausaison vorzubereiten. Zu Beginn des Monats solltest Du mit der Keimung Deiner Samen beginnen. In wärmeren Gegenden kannst Du bereits den Anbauplatz im Freien vorbereiten. Wer in kühlere Regionen lebt, kann die Pflanzen zunächst auf der Fensterbank vorziehen. Dann geht es in die Stecklings- bzw. Sämlingsphase deiner Schützlinge.

Mai – Juli
Vegetative Phase
Sommerzeit bedeutet schnelles Wachstum Deiner Pflanzen. Nutze die längeren Tage und die wärmeren Temperaturen, um Deine Pflanzen zu stützen und gegebenenfalls durch Kappen oder sonstige erntesteigernden Maßnahmen die Ernte zu steigern. Achte jedoch auf eine gute Balance zwischen Regen und Sonneneinstrahlung, da die Niederschläge im Sommer zunehmen.

August – Oktober
Blütephase
Der Sommer geht langsam zu Ende, und Deine Pflanzen befinden sich in der Blütephase. Die Blüten wachsen und produzieren intensiv duftende Terpene. Achte darauf, die Pflanzen bei Regen zu schützen, um Schimmel und Fäulnis zu vermeiden und sie spätestens Ende Oktober zu ernten.

Vorteile und Herausforderungen
Deutschland hat für Cannabis-Grower einiges zu bieten. Die milden Temperaturen und der abnehmende Niederschlag im Herbst erleichtern den Anbau. Der kalte Start im Frühling und ein oft regnerischer Sommer können jedoch Herausforderungen darstellen. Nutzt am besten robuste Sorten für den Outdoor Grow in Deutschland und habt immer ein wachsames Auge auf eure Pflanzen.
Fazit – Machbar, aber nicht ideal
Cannabisanbau in Deutschland bietet viele Möglichkeiten, erfordert jedoch eine sorgfältige Planung und Anpassung an das Klima. Mit der richtigen Vorbereitung und den passenden, robusten Sorten kannst Du aber auch hierzulande eine gute Ernte einfahren. Die meisten ambitionierten Grower entscheiden sich jedoch im Sinne einer üppigen Erne für den Indoor-Anbau, da dieser großzügigere Kontrollmöglichkeiten bietet. Falls du dich dennoch für die Außen-Variante entscheidest, empfehlen wir dir die folgenden robusten Sorten
Produktempfehlungen

Frisian Dew
- starke, robuste Freilandpflanze
- für alle Klimazonen geeignet
- extrem hohe Erträge
- Preisgekrönte Hybride mit schönen violetten Farben
- hohe Schimmelresistenz
- beliebteste Sorte für Outdoor Grower weltweit

Northern Light Auto
- Indica-Dominanter Klassiker
- Autoflowering-Variante, die selbständig anfängt zu blühen
- Erträge von ca. 170 – 220 gr. pro Pflanze
- Höhe ca. 130 – 160 cm
- Erntereif in ca. 10-12 Wochen nach Keimen

Auto Wappa
- 50/50 Hybrid Sativa / Indica
- Outdoor Ertrag ca. 75 g pro Pflanze
- Anbau ab ca. Mitte Mai
- Ernte ca. 9-10 Wochen nach Keimung
- Automatische Einleitung der Blüte

Sensi Amnesia Automatic
- Sativa dominanter Klassiker
- 50% Sativa, 20% Indica, 30% Ruderalis
- Höhe Outdoor: bis zu 210 cm
- Ernte ca. 10-12 Wochen nach Keimung
- Automatische Einleitung der Blüte
