RSO (Rick Simpson Öl): Was es ist und warum Vorsicht gilt

Rick Simpson Öl, kurz RSO, ist ein hochkonzentriertes Cannabis-Vollextrakt, das im Netz häufig mit Heilsversprechen beworben wird. Dieser Beitrag erklärt sachlich, was RSO ist – und warum Vorsicht angebracht ist.

Hinweis: Dieser Text informiert und ersetzt keine medizinische Beratung. Die zu RSO kursierenden Heilsversprechen sind wissenschaftlich nicht belegt.

Was ist RSO?

RSO ist ein dickflüssiges, dunkles Vollextrakt aus Cannabis mit sehr hohem Gehalt an THC und weiteren Cannabinoiden. Benannt ist es nach dem Kanadier Rick Simpson, der es Anfang der 2000er bekannt machte.

Wie wird es hergestellt?

Das Pflanzenmaterial wird mit einem Lösungsmittel (klassisch Alkohol) ausgezogen, anschließend wird das Lösungsmittel verdampft, bis ein zäher, konzentrierter Auszug übrig bleibt. Weil dabei mit brennbaren Lösungsmitteln gearbeitet wird, ist die Herstellung nicht ungefährlich.

Warum Vorsicht gilt

Durch den sehr hohen Wirkstoffgehalt ist RSO deutlich potenter als Blüten. Schon kleinste Mengen können stark wirken. Zu RSO kursieren viele unbelegte Heilsversprechen – gerade bei ernsten Erkrankungen ist eine ärztliche Begleitung wichtig, statt sich auf solche Versprechen zu verlassen.

Häufige Fragen

Was ist RSO?

Rick Simpson Öl ist ein hochkonzentriertes Cannabis-Vollextrakt mit sehr hohem THC-Gehalt, benannt nach dem Kanadier Rick Simpson.

Ist RSO ein Medikament?

Nein. RSO ist kein zugelassenes Arzneimittel. Die oft verbreiteten Heilsversprechen sind wissenschaftlich nicht belegt.

Warum muss man RSO vorsichtig dosieren?

Weil der Wirkstoffgehalt sehr hoch ist. Schon eine reiskorngroße Menge kann stark wirken – Überdosierung ist leicht möglich.

Ein weiteres Konzentrat ist BHO. Mehr im Lexikon.

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