Eine Cannabisblüte ist mehr als nur „Bud“. Wer die Bestandteile der weiblichen Pflanze kennt, versteht besser, worauf es bei Anbau und Ernte ankommt. Hier der Überblick.
Warum die weibliche Pflanze?
Nur weibliche Cannabispflanzen bilden die begehrten, wirkstoffreichen Blüten. Bleiben sie unbefruchtet, spricht man von Sinsemilla – samenlosen Blüten mit besonders viel Harz. Männliche Pflanzen dienen der Bestäubung und werden im Konsumanbau meist entfernt.
Die wichtigsten Bestandteile
| Teil | Funktion / Bedeutung |
|---|---|
| Blüten (Buds) | der wertvollste Teil – hier sitzen die meisten Wirkstoffe |
| Trichome | Harzdrüsen auf den Blüten, in denen Cannabinoide und Terpene gebildet werden |
| Stempel (Pistillen) | die feinen Härchen der Blüte, oft orange gefärbt |
| Zuckerblätter | kleine, harzige Blätter zwischen den Blüten – enthalten etwas Wirkstoff |
| Fächerblätter | die großen Blätter für die Photosynthese, wirkstoffarm |
| Stängel & Wurzeln | geben Halt und versorgen die Pflanze, enthalten kaum Wirkstoff |
Was das für die Ernte bedeutet
Weil der Wirkstoff vor allem in Blüten und Trichomen steckt, dreht sich beim Trimmen alles darum, die Blüten sauber freizulegen und wirkstoffarme Blätter zu entfernen.
Häufige Fragen
Warum sind vor allem weibliche Pflanzen wichtig?
Nur weibliche Pflanzen bilden die wirkstoffreichen Blüten. Männliche Pflanzen dienen der Bestäubung und werden im Konsumanbau meist ferngehalten.
Welcher Teil der Pflanze enthält am meisten Wirkstoff?
Die Blüten und die darauf sitzenden Trichome. Blätter enthalten deutlich weniger, Stängel und Wurzeln kaum Wirkstoff.
Wozu sind die Fächerblätter gut?
Die großen Fächerblätter sind die „Kraftwerke“ der Photosynthese. Für den Konsum sind sie wenig interessant und werden beim Trimmen entfernt.
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