Seit dem Cannabisgesetz dürfen Erwachsene in Deutschland zu Hause anbauen oder einem Cannabis Social Club beitreten. Wir vergleichen beide Wege – vor allem mit Blick auf die Kosten.
Der rechtliche Rahmen
Nach dem Cannabisgesetz (CanG) dürfen Volljährige zum Eigenbedarf bis zu drei Pflanzen anbauen oder Mitglied in einem nicht-gewerblichen Anbauverein (Cannabis Social Club) werden. Mehr Details in unseren FAQ zum Cannabisgesetz.
Kosten beim Eigenanbau
Beim Homegrow fallen vor allem Anfangsinvestitionen an: Samen oder Stecklinge, Erde/Substrat, Beleuchtung (bei Indoor), Töpfe und ggf. Zelt und Belüftung. Dazu kommen laufende Stromkosten und Zeitaufwand. Nach der Erstausstattung sinken die Kosten pro Gramm mit jeder Ernte deutlich – dafür braucht es Wissen, Geduld und Platz.
Kosten im Social Club
Im Verein zahlt man üblicherweise eine einmalige Aufnahmegebühr und einen monatlichen Mitgliedsbeitrag; die Abgabe erfolgt zum Selbstkostenpreis pro Gramm. Dafür entfällt der eigene Aufwand – kein Anbau, keine Technik, kein Risiko der Ernte.
| Eigenanbau | Social Club | |
|---|---|---|
| Startkosten | höher (Ausstattung) | niedrig (Aufnahmegebühr) |
| Laufende Kosten | Strom, Substrat | Mitgliedsbeitrag + Gramm-Preis |
| Aufwand | hoch | gering |
| Kontrolle über Sorte | voll | begrenzt |
Häufige Fragen
Was ist günstiger: Eigenanbau oder Social Club?
Langfristig ist der Eigenanbau bei höherem Konsum oft günstiger, erfordert aber Startinvestition, Wissen und Aufwand. Der Social Club ist bequemer und ohne eigene Technik.
Wie viele Pflanzen darf man anbauen?
Nach dem Cannabisgesetz bis zu drei Pflanzen zum Eigenbedarf pro volljähriger Person.
Was kostet die Mitgliedschaft in einem Social Club?
Üblich sind eine Aufnahmegebühr plus monatlicher Mitgliedsbeitrag; die Abgabe erfolgt zum Selbstkostenpreis pro Gramm. Die genauen Beträge variieren je Verein.
Was ist einfacher für Einsteiger?
Der Social Club, weil Anbau, Technik und Ernteaufwand entfallen.