Beim Verdampfen entscheidet die Temperatur darüber, welche Cannabinoide und Terpene freigesetzt werden – und damit über Wirkung und Geschmack. Hier findest du die wichtigsten Siedepunkte und wie du sie nutzt.
Warum die Temperatur so wichtig ist
Jeder Wirk- und Aromastoff hat einen eigenen Siedepunkt. Wer niedrig verdampft, betont Geschmack und ein klares High; höhere Temperaturen setzen mehr Wirkstoff frei, schmecken aber intensiver und „heißer“.
Siedepunkte wichtiger Cannabinoide
| Cannabinoid | ca. Siedepunkt |
|---|---|
| THC | ca. 157 °C |
| CBD | ca. 160–180 °C |
| CBN | ca. 185 °C |
| THCV | ca. 220 °C |
Siedepunkte wichtiger Terpene
| Terpen | ca. Siedepunkt | Aroma |
|---|---|---|
| Pinen | ca. 155 °C | Kiefer |
| Myrcen | ca. 168 °C | erdig |
| Limonen | ca. 176 °C | Zitrus |
| Terpinolen | ca. 185 °C | würzig |
| Linalool | ca. 198 °C | blumig |
| Caryophyllen | ca. 199 °C | pfeffrig |
Empfohlene Temperaturbereiche
Niedrig (ca. 160–180 °C): aromatisch, mild, klarer Kopf. Mittel (ca. 180–200 °C): ausgewogen zwischen Geschmack und Wirkung. Hoch (ca. 200–220 °C): maximale Wirkstoffausbeute, kräftiger, körperbetonter.
Häufige Fragen
Bei welcher Temperatur verdampft THC?
THC verdampft ab etwa 157 °C. Für ein aromatisches, klares Erlebnis liegen viele im Bereich 160–185 °C.
Welche Temperatur ist die beste zum Vapen?
Es gibt keine einzelne „beste“ Temperatur: Niedrig (160–180 °C) betont Geschmack, hoch (200–220 °C) die Wirkstoffausbeute. Ein mittlerer Bereich ist ein guter Kompromiss.
Bei welcher Temperatur verdampfen Terpene?
Je nach Terpen zwischen etwa 155 °C (Pinen) und 199 °C (Caryophyllen). Niedrigere Temperaturen erhalten mehr Aroma.
Was ist besser: niedrige oder hohe Temperatur?
Niedrig = mehr Geschmack und klarer, hoch = mehr Wirkung, aber intensiver. Viele starten niedrig und steigern schrittweise.