Nach einem intensiven Abend mit Cannabis fühlen sich manche am nächsten Morgen wie gerädert: müde, benommen, mit dumpfem Kopf. Man spricht dann von einem Cannabis-Kater. Hier erfährst du, was dahintersteckt und was hilft.
Was ist ein Cannabis-Kater?
Als Cannabis-Kater bezeichnet man das flaue, benommene Gefühl, das sich bei manchen Menschen am Tag nach dem Konsum einstellt – ähnlich wie ein leichter Alkohol-Kater, nur meist milder. Nicht jeder erlebt ihn, und die Ausprägung schwankt stark.
Typische Symptome
- Müdigkeit und Antriebslosigkeit
- dumpfe Kopfschmerzen
- trockener Mund und trockene Augen
- leichte Konzentrationsschwäche („brain fog“)
Woher kommt er?
Die genauen Ursachen sind nicht abschließend erforscht. Als Faktoren gelten unter anderem eine hohe THC-Dosis, zu wenig Schlaf, Flüssigkeitsmangel und – ganz besonders – der Mischkonsum mit Alkohol. Auch spät am Abend konsumiert kann Cannabis die Schlafqualität beeinträchtigen, was am nächsten Tag müde macht.
Was hilft?
Am besten beugst du vor: maßvoll dosieren, nicht mit Alkohol mischen und nicht zu spät konsumieren. Ist der Kater da, helfen die Klassiker – viel Wasser, eine Kleinigkeit essen, frische Luft, Bewegung und, wenn möglich, etwas Ruhe. Meist bessert sich das Befinden im Laufe des Vormittags.
Häufige Fragen
Gibt es wirklich einen Cannabis-Kater?
Ja. Manche Menschen fühlen sich am Tag nach dem Konsum müde, benommen oder haben Kopfschmerzen. Die Ausprägung ist individuell sehr unterschiedlich.
Was hilft gegen einen Cannabis-Kater?
Vor allem viel Wasser, ausreichend Schlaf, etwas Essen und frische Luft. Am wirksamsten ist es, von vornherein maßvoll zu dosieren.
Wie lange dauert ein Cannabis-Kater?
Meist klingen die Beschwerden im Laufe des Vormittags ab. Halten sie länger an, spielen oft Schlafmangel oder Mischkonsum eine Rolle.
Passend dazu: THC-Toleranz und THC. Mehr im Lexikon.
