Cannabis und Emotionen: Wirkung auf Gefühle und Empathie

Cannabis kann die Gefühlswelt spürbar beeinflussen – mal beflügelnd, mal dämpfend. Warum das so ist und wovon es abhängt, schauen wir uns hier an.

Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine psychologische Beratung.

Ein Verstärker der Stimmung

Viele beschreiben Cannabis als „Verstärker“: Es hebt hervor, was ohnehin da ist. In entspannter, angenehmer Umgebung kann das Freude, Genuss und ein Gefühl der Verbundenheit verstärken. Ist die Ausgangsstimmung dagegen schlecht, können sich auch negative Gefühle vertiefen.

Warum ist das so?

THC wirkt über das Endocannabinoid-System, das an der Regulierung von Stimmung und Stressverarbeitung beteiligt ist. Deshalb sind Set und Setting – die eigene Verfassung und die Umgebung – so entscheidend dafür, wie sich der Konsum emotional anfühlt.

Empathie und Verbundenheit

Manche berichten von einem stärkeren Gefühl der Nähe und Empathie. Wissenschaftlich ist das nicht eindeutig belegt und sehr individuell. Klar ist: Bei hoher Dosis kann statt Verbundenheit auch Rückzug, Grübeln oder Angst auftreten.

Häufige Fragen

Verstärkt Cannabis Gefühle?

Häufig ja – positive wie negative. In angenehmer Umgebung kann es Freude und Verbundenheit verstärken, bei schlechter Stimmung aber auch das Gegenteil.

Macht Cannabis empathischer?

Manche empfinden ein stärkeres Gefühl der Verbundenheit. Wissenschaftlich ist das nicht eindeutig belegt und individuell sehr unterschiedlich.

Kann Cannabis die Stimmung verschlechtern?

Ja. Besonders bei hoher Dosis oder schlechter Ausgangsstimmung können Angst, Grübeln oder gedrückte Stimmung auftreten.

Mehr zur Wirkung: Wie fühlt sich high an? Mehr im Lexikon.

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