Dolomitkalk im Cannabis-Anbau: Wirkung und Anwendung

Dolomitkalk ist im Cannabis-Anbau ein bewährtes Mittel, um den pH-Wert des Substrats zu stabilisieren und gleichzeitig Calcium und Magnesium bereitzustellen. Hier erfährst du, wie er wirkt und wie du ihn einsetzt.

Was ist Dolomitkalk?

Dolomitkalk ist ein natürlicher Kalk, der aus dem Gestein Dolomit gewonnen wird und im Wesentlichen aus Calcium- und Magnesiumcarbonat besteht. Im Anbau erfüllt er zwei Aufgaben zugleich: Er reguliert den pH-Wert und dient als Nährstofflieferant.

Wirkung im Substrat

Cannabis gedeiht am besten in einem leicht sauren bis neutralen Boden. Ist das Substrat zu sauer, können die Wurzeln Nährstoffe schlechter aufnehmen. Dolomitkalk hebt den pH-Wert an und puffert ihn – das heißt, er hält ihn über längere Zeit stabil. Zugleich liefert er Nährstoffe in Form von Calcium und Magnesium, deren Mangel sich an Blattverfärbungen zeigt.

Anwendung

Dolomitkalk wird typischerweise vor dem Pflanzen trocken unter die Erde gemischt, damit er gleichmäßig verteilt ist. Weil er langsam und langanhaltend wirkt, sollte man ihn eher zurückhaltend dosieren und den pH-Wert im Blick behalten. In fertig gepufferten Substraten oder Kokossubstrat ist oft weniger oder gar kein zusätzlicher Kalk nötig.

Häufige Fragen

Wofür braucht man Dolomitkalk beim Hanf?

Vor allem, um einen zu sauren Boden anzuheben und den pH-Wert zu stabilisieren. Nebenbei liefert er die Nährstoffe Calcium und Magnesium.

Wie wird Dolomitkalk dosiert?

Er wird vor dem Pflanzen unter die Erde gemischt. Die genaue Menge hängt vom Substrat und Ausgangs-pH ab; weniger und dafür gleichmäßig eingearbeitet ist meist sicherer.

Wirkt Dolomitkalk sofort?

Nein. Er wirkt eher langsam und langanhaltend, weshalb er den pH-Wert über längere Zeit puffert statt ihn schlagartig zu verändern.

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